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Ein Erlebnisbericht zum Retreat „Kontemplation und Zen“ auf Košljun

Begleite Ira und ihre Gefährten auf ihrem spirituellen Retreat, wo Achtsamkeit und Meditation im Mittelpunkt stehen. Erlebe die tiefe Verbundenheit mit der Natur und der Gemeinschaft, während du dich selbst entdeckst und wertvolle Einsichten gewinnst. Ein unvergessliches Erlebnis voller Ruhe und Erneuerung!

Hier ein Erlebnisbericht von einer Teilnehmerin zum Retreat „Kontemplation und Zen“ auf Košljun:

Zusammen mit Renato und Neven, Ivanka, Atiye, Christiane und Manuela machte ich mich von Zagreb aus mit einem Kleinbus auf den Weg nach Punat. Dort trafen wir auf die anderen Teilnehmer der Gruppe und fuhren mit einem Boot nach Košljun weiter.

Vom Zauber des Klosters mitten im Meer, kreisrund mit nur einem Zugang zum Rest der Welt, bin ich sofort eingenommen. Auch wenn ich noch kein anderes Retreat besucht hatte, wusste ich, dass es keinen besseren Ort dafür geben konnte.

Im Schutz des Klosters, versorgt mit leckerem Essen konnten wir uns uneingeschränkt uns selbst zuwenden. Das Programm war abwechslungsreich und bot mir als Anfängerin eine gute Hinführung zur Kontemplation durch Vorträge, Qigong-Übungen und natürlich die Meditationspraxis. Die bewegendste Meditation war am letzten Tag, als sie von den Gesängen des Kirchengottesdienstes begleitet wurde.

Besonders liebte ich die Spaziergänge im verwunschenen Wald auf schmalen Pfaden zwischen Steineichen, Nadelbäumen und Amseln.

Beim achtsamen Arbeiten – ich befreite den Steinboden des Klosterhofes vom Unkraut – wurde mir einmal mehr bewusst, dass es sinnlos ist, ein Ende erreichen zu wollen. Die täglichen Versuche im Alltag, mehr oder weniger verzweifelt endgültig irgendwo ankommen zu wollen, rauben nur wertvolle Lebensenergie, die verschwendet wird. Und noch eines: Ich konnte entweder den Blick auf das bereits Erreichte richten und mich freuen – oder auf die noch vor mir liegende, „unendlich“ erscheinende Arbeit – und den Mut verlieren. Wir können so viel entscheiden.

Als wir mit dem Boot wieder alle gemeinsam zurück nach Punat fuhren, waren wir eine Gemeinschaft geworden, alle verbunden, weil jeder sich selbst sein konnte.

Ich hoffe, dass das Retreat im nächsten Jahr wieder stattfinden wird und würde mich freuen, viele von den Weggefährten wiederzusehen.
Ira